Präprothetische Chirurgie und komplexe Implantologie

kieferchirurgie zzg

Dank den Fortschritten in der Entwicklung von neuen dentalen Implantaten hat die Bedeutung von präprothetischen Eingriffen abgenommen. Insbesondere die Entwicklung von Navigationstechniken erlaubt dem Behandler eine präzisere und sichere Planung und Durchführung der Implantation, die gefahrlose maximale Ausnutzung des bestehenden Knochenangebotes unter Schonung von sensiblen anatomischen Strukturen wie z.B. Nerven. Mit Hilfe der Navigation kann in bestimmten Fällen beim Setzen von mehreren Implantaten die Operationszeiten deutlich verringert werden. Im Weitern erlaubt die 3 dimensionale Darstellung des Knochenangebotes am Computer im Rahmen der Navigationsplanung die Wahl von optimal dimensionierten Implantaten. Dadurch ist es möglich in bestimmten Fällen die Implantate früher zu belasten, bzw. die prothetische Rekonstruktion früher einzusetzen. Auch bei Patienten bei denen ein Knochenaufbau im Bereich des Oberkiefers nicht mehr möglich ist wie z.B. bei Zustand nach einer Tumoroperation oder massiven Vernarbungen können Implantate direkt in das Jochbein (Zygoma) gesetzt werden. Dank der Navigation kann dieser normalerweise grössere Eingriff sehr gewebeschonend durchgeführt werden. Da die Implantatpositionierung für die prothetische Rehabilitation in vielen Fällen nicht ideal möglich ist, kommt diese Implantatlösung für normale, aber insbesondere Patienten mit hohem ästhetischem Anspruch nicht in Frage.

Grundsätzlich sind aber folgende Anmerkungen zu machen:

1. Obwohl den dentalen Implantaten in der oralen Rehabilitation eine bedeutende Rolle zukommt, ist nicht zu vergessen, dass „das beste Implantat immer noch der eigene Zahn ist“. In anderen Worten, das primäre Ziel ist die Erhaltung und nicht das Ersetzen der Zähne durch Implantate, was direkt zum 2. Grundsatz führt, welcher folgendes beinhaltet:

2. Damit eine intelligente, patientengerechte Implantologie betrieben werden kann, ist es unabdingbar, dass der Behandler profunde Kenntnisse insbesondere von Prothetik, Parodontologie und Endontologie besitzt oder mit entsprechenden zahnärztlichen Spezialisten zusammenarbeitet.

Mundhygiene und Karies

Die Reinigung der Zähne und des Mundraums mit Zahnbürste und Zahnpasta entfernt Plaque und Speiseresten von den Zähnen. Dadurch wird die Bakterienzahl im Mundraum reduziert und das Risiko einer Zahnfleischentzündung kleiner.

Zahnfleischentzündung

Die Dentalhygiene dient zur Vorbeugung von dentalen und parodontalen Schäden durch regelmässige Kontrollen und Behandlungen bei unseren eidgenössisch diplomierten Dentalhygienikerinnen und individuell abgestimmten zahnärztlichen Kontrollen.

Zahnbelag

Plaque ist eine weisslich-gelbe weiche Ablagerung aus Bakterien, Speiseresten und Speichelproteinen. Sie setzt sich vor allem an schwer erreichbaren Stellen wie Zahnzwischenräume, Füllungs- und Kronenränder, Zahnhälsen, Engstand etc fest.

Zahnpflege Tipps

– Zähne 3 mal täglich 3 Minuten lang putzen
– Zahnbürste alle 2-3 Monate wechseln
– Bürste mit kleinem Kopf verwenden
– Kein Druck auflegen beim Zähneputzen (nicht “schrubben”)
– Nach einer säurehaltigen Mahlzeit Zähne nicht sofort putzen (z.B. Fruchtsäfte),
sondern ca. 30 Minuten warten
– Zahnzwischenräume putzen: Zahnseide 1 mal abends vor dem Zähneputzen
– Regelmässiger Besuch beim Zahnarzt oder bei der Dentalhygienikerin
(Entfernung von Plaque und Zahnstein)
– Zwischenmahlzeiten mit Zucker vermeiden
– Nach Zwischenmahlzeiten Speichelproduktion anregen (Kaugummi, Mundspray)

In wenigen Schritten einen Termin vereinbaren

Die Buchung Ihres Termins war noch nie so einfach. Befolgen Sie einfach diese 3 Schritte und schon sind Sie auf dem Weg zu einem schönen und gesunden Lächeln.

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